Diffuse Welten brauchen Köpfe und Methoden, die sie verstehen. Heute ist nichts geradlinig. Wir sehen in allen Segmenten, dass sie Quer & Krumm sind:

Vom familiengewachsenen Handwerksunternehmen bis hin zum emporgeschossenen StartUp oder etablierten Konzern haben alle gemeinsam, dass keines von ihnen nach Gardemaß gewachsen ist. Wer passt schon in ein beispielhaftes Handbuch? Alle haben sie Ecken und Kanten, die es oftmals nicht leicht machen, zurecht zu kommen. Unser Ansatz ist nicht, jedes Grad zu begradigen, sondern zu erarbeiten, was Kanten können und wie man diese weiterentwickelt. Wir geben keine Wege und Modelle vor, sondern setzen an der Eigen-Artigkeit an.

Umfelder

Die heutigen Zeiten sind schnell, kompliziert, vielfältig und oftmals auch unvorhersehbar. Was beschäftigt die Kunden, Mitarbeiter und Konkurrenz? Wie wandeln sich die Ansprüche an Produkte, Dienstleistungen und Image? Kleine Submärkte mit ihren Akteuren funktionieren nach Eigenart, die es zu verstehen gilt – besonders, wenn man sich hier positionieren will. Was bewegt Märkte? Welche Phänomene macht unsere heutige Kultur aus? Was sind Trends, wie kann man diese erkennen und erklären?

Wir sehen, dass Produktentwürfe und Geschäftsideen heute keiner klassischen Planungslogik entsprechen oder entspringen. Sie entstehen an Kneipentischen, auf Design-Thinking-Workshops oder aus verlorenen Wetten heraus. Es sind Produkte und Dienstleistungen, die so innovativ sind, dass oft nicht klar ist wie sie an den Markt kommen sollen und welchen Nutzen sie eigentlich bieten – wer kauft warum das, was ich anbiete? Genauso erleben wir, dass gestandene Unternehmen mit langer Tradition versuchen, möglichst treibende Zweige zu schaffen, um sich selbst neu und extravagant zu entwerfen.

Kunden

Wir stellen in vielen Studien fest, dass Unternehmen ihre Kunden heute nicht mehr kennen (können). Stereotype Clusterversuche und Suche nach Milieus haben Kundenkarikaturen geschaffen, die in Natur gar nicht existieren. Besonders Verhaltensvorstellungen von Konsistenz, Rationalität oder Menschenmodellen treffen nur das Bild, das man sich vom Kunden bereits gemacht hat. Kunden sind stattdessen irrational und widersprüchlich. Sie machen Luxusurlaub und kaufen im Aldi ein, sie schimpfen auf Kohlestrom und trennen ihren Müll nicht. Wir untersuchen stets: wie geht das? Und wieso bietet gerade dieses Unternehmensangebot eine Lösung dafür?

Was sind Bedürfnisse der eigenen Mitarbeiter? Wie kann man diese an sich binden? Und weshalb ist gerade das in diesem Unternehmen eine so bedeutende Frage? Unternehmen kommen an verschiedensten Stellen zu wiederholten Störstellen, die bei genauer Betrachtung ein im Kern ähnliches Entwicklungsproblem beinhalten. Es fällt schwer dort hinzuschauen und Lösungsversuche werden zu neuen Problemerzeugern. Was früher eine Funktion hatte, wird in absehbarer Zeit hinderlich. Hier müssen neue Wege für alte Hürden gefunden werden, die auch für zukünftige Teams tragfähig sind. Denn Mitarbeiter sind ein Teil des Ganzen, dessen absichtliche Ausrichtung im betriebsamen Alltag oft zu kurz kommt.

Wir haben gezielt zu unserem Konzept gemacht, eine Beratung ohne Krawatten und sonderbaren Idolvorstellungen zu sein. Wir finden Beratung nach festen Schemata, Performancekünsten und kryptisch gewordenen 'Mafo-Wordings' nicht mehr zeitgemäß. Zudem sind wir Psychologen, die ohnehin eigentümliche Themen vor sich haben. Stattdessen gehen wir auf diese Welten ein: Wir verstehen Produkte, Images, Organisationen und Mitarbeiter aus ihrer eigentümlichen Logik heraus. Dafür forschen wir tiefenpsychologisch: hinterfragen, drehen und rekonstruieren - jedes Mal auf's Neue. Damit bringen wir Entlastung für unsere Kunden mit: weg von inszenierten Shows und aufrecht erhaltenen Facetten, hin zu Themen, die unbequem werden können und die Sie angehen möchten. Wir zeigen, wie man Seiten, die man an sich als quer & krumm erlebt wieder anschauen und entwickeln kann.

In dieser legeren Haltung ist uns ein wissenschaftlich fundiertes Vorgehen wichtig - wir arbeiten methodisch anspruchsvoll und bilden deshalb an Hochschulen aus.